Über uns

Nachhaltigkeit

Aus vielen Vorsätzen, wie durchgängige Barrierefreiheit, lokale Bautradition im Einklang mit der Natur, Naturschutz, Umstellung auf erneuerbare Energien und Energieoptimierung, moderne Arbeitsbedingungen für das Team und vor allem ein besonderes Erlebnis für den Gast, entstand ein komplexes Projekt. Größtmögliche Wertschöpfung in der Region und das Weiterdenken über die Gasthausgrenze hinaus zur Attraktivierung eines gesamten Ausflugszieles machen aus einer lokalen Idee ein regionales Vorzeigeprojekt.

„Wir wollen ein starkes Zeichen für die Lebensqualität der Bevölkerung und den Tourismus setzen.“

 

Rainer Stempkowski, Eigentümer

Wenn Natur natürlich bleiben darf

Eingebettet in das Naturschutzgebiet Ödensee liegt das Genuss Gasthaus Kohlröserlhütte, einzigartig versteckt mitten in unberührter Natur. „Lage, Lage, Lage ist das höchste Credo in der Immobilienentwicklung. Allein durch diesen exklusiven Platz hatte das seit den 70er Jahren betriebene Gasthaus unglaubliches Potenzial sich weiter zu entwickeln“, begründet der Inhaber Rainer Stempkowski seinen Antrieb aus einem Gasthaus ein Genussreich zu schaffen.

Veränderung weiter gedacht

Als studierter Bauingenieur und passionierter Verfechter vom Ansatz, dass wir von der Bau-UN-Kultur der Kurzlebigkeit wieder zum Bauen für 100 Jahre kommen müssen, rückte der Fokus bereits ab der ersten Planung auf die Optimierung des Lebenszyklus. „Gastronomie muss sich immer wieder neu erfinden können und in den Gästen positive Gefühle und Erlebnisse wecken. Da sich die Ansprüche und Wünsche rasant ändern können, muss sich auch die Infrastruktur rasch anpassen können“, ist Stempkowski überzeugt.

Die Langlebigkeit durch eine gute Substanz und die hohe Nutzungsflexibilität galten als Planungsprämissen. So wurden schon in frühen Phasen potenzielle Umnutzungskonzepte mitgeplant und damit das jetzige Raumkonzept schrittweise entwickelt und dennoch für die Zukunft offen gelassen.

Kultur als Erbe

Das Ausseerland ist traditionell und hat seine Besonderheiten in der Baukultur, die es so unvergleichlich und liebenswert erlebbar machen. Ganz bewusst wurden Elemente des regionalen Baustils zeitgemäß interpretiert. Herausgekommen ist ein Erscheinungsbild, dass ebenso gut vor 200 Jahren am Reißbrett entworfen werden hätte können.

Höchste Handwerkskunst der ausführenden, regionalen Firmen lassen diesen Ausseer Stil authentisch wirken. Naturstein aus der Region, Altholz und gehackte Lärche übernehmen tragende und dekorative Funktionen. Moos füllt die Holzfugen aus und dichtet ab. Besondere Oberflächenstrukturen ergeben sich durch den Waschlputz. Die Kombination von modernem Innenraumdesign mit dem typisch regionalen Loden macht den Charme aus. Das gesamte Haus hinterlässt mit seiner individuellen Interpretation von Tradition und Moderne ein neues Stück alte Kultur als Erbe.

Natur als Architekturvorgabe

Der sensible Umgang mit diesem Naturjuwel spielte während der gesamten Neukonzeption eine tragende Rolle. Das Genuss Gasthaus Kohlröserlhütte sollte nicht nur ökologisch gebaut werden sondern tatsächlich im Einklang mit der Natur stehen und nicht als „Fremdkörper“ wirken.

Was die Natur hier gibt, soll mit besonderer Sorgfalt erhalten und geschützt werden. Sowohl der Bau als auch der Betrieb wurden komplett auf Energieeffizienz ausgelegt. Das, was dieses Niedrigstenergiehaus noch verbraucht, wird zu 100% aus erneuerbaren Quellen bezogen. Die Baustoffe wurden nach ökologischen Kriterien ausgewählt und geschickt für ein angenehmes Raumgefühl eingesetzt. Sehr behutsam wurde während des Baus mit dem Naturschutzgebiet umgegangen und z.B. auch Ameisenhaufen abgesichert. Die Baumeister unter den Ameisen wollten sich diese perfekt durchorganisierte Baustelle aber nicht entgehen lassen.